Südbayern – das sind deine Autos!

Südbayern – das sind deine Autos!

Welche Autos fahren die Menschen in Südbayern am liebsten? Werden Benziner oder Diesel-Fahrzeuge bevorzugt? Wie weit verbreitet sind E-Autos in der Region? Um diese Fragen zu beantworten, hat sich die PNP bei allen neun Landkreisen im Verbreitungsgebiet erkundigt. In Niederbayern sind das Passau, Rottal-Inn, Regen, Deggendorf, Freuyung-Grafenau und Dingolfing-Landau. In Oberbayern die Landkreise Traunstein, Altötting und Berchtesgadener Land. Auch die kreisfreie Stadt Passau wurde in die Wertung mit einbezogen.

Alle Ergebnisse der Datenerhebung finden Sie aufgeschlüsselt nach Landkreisen auf dieser Seite, übersichtlich dargestellt in Grafiken. Zur einfachen Navigation können Sie am unteren Bildschirmrand das Kfz-Kennzeichen Ihres Landkreises anklicken, um direkt dort hin zu gelangen.

So sieht es in allen neun Landkreisen aus

Knapp 874.000 Autos gibt es im PNP-Verbreitungsgebiet. Durchschnittlich sind in jedem der Landkreise 94.100 Autos zugelassen. Spitzenreiter ist der Landkreis Passau mit 187.300 – und das bei etwa 187.300 Einwohnern, wobei auch Kinder mit einberechnet sind. Somit hat jeder Einwohner ein Auto. Der Landkreis, in dem am wenigsten Autos unterwegs sind, ist Regen mit rund 47.400 Autos bei 82.500 Einwohnern. In der kreisfreien Stadt Passau mit zirka 50.700 Einwohnern sind knapp 27.000 Autos zugelassen. Die Anzahl zugelassener Autos pro Landkreis gibt es in der Karte auf einem Blick. 

Hier die Anzahl der zugelassenen Autos im Diagramm.

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Nimmt man alle neun Landkreise sowie die Stadt Passau zusammen, gibt es insgesamt rund 484.400 Benziner und 346.000 Diesel-Autos. Daraus ergibt sich folgende durchschnittliche Verteilung im PNP-Verbreitungsgebiet, die sich auch in den einzelnen Landkreisen abzeichnet.

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Kaum E-Autos in der Region

Kaum eine Rolle in dieser Statistik spielen E-Autos. Deren Anteil an den insgesamt zugelassenen Autos übersteigt in kaum einem Landkreis 0,2 Prozent – das entspricht auf 10.000 Autos hochgerechnet gerade einmal 20 Stück, die elektrisch unterwegs sind. Ausnahme: der Landkreis Regen. Dort werden rund 0,28 Prozent aller zugelassenen Autos mit Elektrizität betrieben, also 28 Autos von 10.000. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Die E-Wald GmbH, deren Ziel es ist, Elektromobilität im ländlichen Raum zu erforschen und voranzutreiben, ist in Teisnach (Landkreis Regen) ansässig. Im Landkreis Berchtesgadener Land liegt der Anteil bei 0,25 Prozent.

Eine weitere Zahl, die zeigt, dass E-Autos noch nicht im Alltag der Region angekommen sind, sind die Antragszahlen für den Umweltbonus von E-Autos, die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erfasst. Gerade einmal 805 solcher Anträge zur Bezuschussung eines E-Autos sind bislang in Bayern gestellt worden. Im bundesweiten Vergleich sind das zwar noch die meisten,  gemessen an den Neuanschaffungen von Benzinern oder Diesel-Autos bewegt sich diese Zahl im Promille-Bereich. Nach Bayern wurden in Baden-Württemberg mit 604 Anträgen die meisten gestellt. Die wenigsten Anträge wurden bislang in Mecklenburg-Vorpommern gestellt worden: 23.

Zur Verdeutlichung, wie wenige E-Autos auf den Straßen Südostbayerns unterwegs sind, wird der Anteil in folgender Grafik jeweils auf 10.000 Autos aufgerechnet.

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Die Südbayern haben was die Automarken betrifft einen ganz deutlichen Favoriten: Volkswagen. Knapp 133.000 der 874.000 zugelassenen Autos in den neun Landkreisen und der Stadt Passau sind VW-Modelle. Auffällig an der Top 5 Liste der beliebtesten Automarken ist zudem: Es sind nur deutsche Marken im Ranking vertreten.

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Landkreise in Niederbayern

PA Stadt

Knapp 27.000 Autos sind in Passau insgesamt zugelassen. Der Klare Favorit unter den Passauern ist VW. Bemerkenswerter ist, dass es in Passau auch Ford unter die Top 5 geschafft hat. In keinem der untersuchten Landkreise taucht Ford auf.

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PA

Die mit Abstand höchste Auto-Dichte gemessen an der Einwohnerzahl hat der Landkreis Passau. Hier kommt nahezu auf jeden Einwohner – Kinder mit einbezogen – ein Auto.

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FRG

Enger könnte es kaum sein im Rennen um Platz 2: Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es 5705 zugelassene Audis und 5701 zugelassene BMW. Platz 1 ist jedoch nochmal gute 6000 Stück weit entfernt.

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PAN

Keinerlei Auffälligkeiten bei den Kfz-Daten gibt es im Landkreis Freyung-Grafenau. Hier entsprechen alle Werte dem Durchschnitt.

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DEG

Wie schon im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es auch im Landkreis Deggendorf keine Abweichungen vom Durchschnitt.

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REG

Zum Landkreis Regen gibt es leider kein Ranking der Top 5 Automarken. Leider war  es dem Landratsamt nicht möglich, die dazu benötigten Daten zu evaluieren. Auch eine Anfrage beim Kraftfahrtbundesamt blieb erfolglos – eine Ermittlung würde mehrere Wochen dauern, hieß es seitens der Pressestelle. Was das Verhältnis von Benzinern und Diesel-Autos angeht, liegt auch Regen im Schnitt. Die Anzahl an E-Autos dagegen ist wegen der E-Wald GmbH im Vergleich sehr groß (siehe oben).

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DGF

Was ein Wunder: Im Landkreis Dingolfing-Landau ist BMW mit ganz großem Abstand an Platz 1 des Top 5 Rankings. Nicht nötig zu erwähnen, dass dies am dort ansässigen BMW-Werk liegt. Eine weitere Auffälligkeit gibt es: In keinem anderen Landkreis gibt es prozentual so viele Diesel-Fahrzeuge wie hier – ein wenig mehr als 47 Prozent aller zugelassenen Autos. Den zweithöchsten Anteil an Diesel-Autos gibt es im Landkreis Passau mit 40 Prozent.

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Landkreise in Oberbayern

Wie auch im Landkreis Dingolfing-Landau ist auch in Altötting BMW ganz klarer Spitzenreiter unter den Top 5 Automarken. An fünfter Stelle steht ein französischer Autohersteller: Renault. In keinem anderen Landkreis haben es Franzosen unter die Top 5 geschafft.

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TS

Unter allen Landkreisen – ausgenommen die kreisfreie Stadt Passau – ist in Traunstein der Anteil an Diesel-Fahrzeuge mit nur rund 36 Prozent am geringsten.

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BGL

Zwar gibt es in Regen prozentual die meisten E-Autos (siehe oben), was die absoluten Zahlen jedoch anbelangt, ist das oberbayerische Berchtesgadener Land den Niederbayern voraus: 221 E-Flitzer gibt es hier. In Regen 135. Ansonsten weist das Berchtesgadener Land keine Besonderheiten auf.

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